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Aus dem Vereinsleben


Winter in der Zuchtanlage...

Neue Bleibe in Süddeutschland. Auch, wenn ich berufsbedingt nach Süddeutschland umziehen mußte, kann ich meine Hühnerzucht weiterhin betreiben!  Ich hatte großes Glück, als ich im August Kontakt zum Kleintierzuchtverein Z174 Fürfeld-Treschklingenin Bad Rappenau aufnahm. 

Der Vorsitzende, Hans Riedel, setzte sich umgehend dafür ein, dass ich schon ab September die einzige freie Parzelle in der Gemeinschaftszuchtanlage des Vereins übernehmen konnte. Bedingung dafür war natürlich mein Vereinsbeitritt.

Ja, nun habe ich einen Pachtvertrag für eine Parzelle mit einem festen Hühnerstall, in dem vier Abteile eingerichtet sind und zu dem vier Ausläufe gehören, einer davon als Voliere mit Gitter überdacht. Vor dem Stall befindet sich ein überdachter und eingezäunter Scharrraum. Die Parzelle ist etwa 300qm groß. Seit dem 2. Oktober sind alle meine Tiere jetzt hier.

Die gesamte Zuchtanlage umfasst zehn Parzellen, alle im gleichen Grundriss, wenn ich das bisher richtig übersehen habe, aber individuell ausgestaltet. Hier werden Gänse, Hühner, Zwerghühner, Tauben und Kaninchen gezüchtet. 

Sonntags morgens ist im Vereinsheim die Gaststätte geöffnet, man trifft sich auf eine Schorle oder ein Bier zum Frühschoppen. 

Ich muss gestehen, ich verstehe manchmal nicht, was gesprochen wird, wegen dem Dialekt, aber die Kollegen wissen, woher ich komme und wiederholen das Gesagte bereitwillig, wenn sie meinen fragenden Blick sehen und ich wieder mal nachfragen muss...

Wenn am Wochenende die Versammlung abgehalten wird, bin ich bei der Ausstellung in meinem Heimatverein in Sümmern. Deshalb habe ich bereits meine Meldung zur Vereinsschau in Fürfeld abgegeben. Die Ausstellungshalle befindet sich direkt am Züchterheim, ich könnte also die Tiere unterm Arm vom Stall in die Ausstellung tragen... 

Ich freue mich auf die Ausstellung am 25. und 26. November!

Unter "Links" habe ich die Homepage des Vereins eingestellt. 

Weil ich von hier aus unsere Homepage weiterführe, habe ich künftig sicherlich auch mal aktuelle Erlebnisse, die ich mit einbaue.

Schaun wir mal.

Aus Bad Rappenau grüßt 

Thomas Meise


15.01.: Neue Mitglieder im RGZV Iserlohn
In der Jahreshauptversammlung im Januar konnten wir neue Mitglieder in unseren Verein aufnehmen!
Der Züchter Thorsten Jürgens aus Hemer bereichert unseren Verein ab sofort mit viel Erfahrung und interessanten Rassen: er züchtet unter anderem Altenglische Zwerg-Kämpfer und hält auf seiner kleinen Farm außerhalb Ihmerts auch Tauben und Gänse.
Ina und Martin Lück aus der Grüne beginnen mit der Haltung und Zucht der seltenen Gelben Ramelsloher und freuen sich auf fachliche Begleitung durch den RGZV.
Daniela Schlüter hält Schwedische Blumenhühner und sucht Kontakt zu Gleichgesinnten.
Und Franz-Josef Meier aus Fröndenberg- Dellwig hält verschiedene Hühner von Leistungsrassen (Sundheimer, Bielefelder Kennhühner) und möchte nach mehrjährigem Kontakt zu den Drüpplingser Vereinskollegen auch ganz dabei sein!
Wir freuen uns über den Zuwachs im RGZV Iserlohn und heissen unsere neuen Mitglieder herzlich willkommen!

Projekt Eierwerkstatt in der Saatschule

Eierwerkstatt 

Im Gespräch mit der Sachkunde-Lehrerin Frau Ulrike Tripp von der Saatschule kam heraus, dass Kinder mit PC, Videospielen, Playstation und vielen anderen Dingen beschäftigt sind, anstatt Interesse an der Natur zu zeigen. Da kam ich auf die Idee, Eier auszubrüten. Frau Tripp war davon hellauf begeistert. Das Projekt Eierwerkstatt wurde ins Leben gerufen. 

Also musste nun ein Schaubrüter ran! Gesagt, getan: Aus einem alten, ausrangierten Aquarium wurde kurzerhand der Schaubrüter gebaut.

Mit Hilfe von vielen freiwilligen Helfern wurde das Projekt in Angriff genommen. Angefangen mit dem Umbau des Schaubrüters durch Alexander Krauß, Rolf Georg und mich. Thomas Meise stellte dem Projekt Bruteier verschiedener Rassen zur Verfügung. Der Hausmeister Markus Landsiedel bot uns freundlicherweise die passsenden Räumlichkeiten an.

Verschiedene Stationen baute Frau Tripp in den Sachkundeunterricht zum Thema Eierwerkstatt ein, zum Beispiel:

"Wie finde ich heraus, ob das Hühnerei frisch oder schon älter ist?" oder

"Wie lange brütet eine Henne?"

Neben diesen Fragen gab es noch viele weitere Stationen.

Die Bruteier wurden bei mir zuhause in der Brutmaschine angebrütet und in den letzten drei Tagen vor dem Schlupf im Schaubrüter in der Saatschule ausgebrütet.

So haben die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer mit voller Begeisterung live mitbekommen, wie die Küken geschlüpft sind. Besondere Begeisterung zeigte das komplette Lehrerkollegium. Selbst die Kinder des nahe gelegenen Kindergartens kamen vorbei, um sich das Schlüpfen der Küken anzuschauen. Nachdem die ersten Küken geschlüpft waren, machten die Kinder für die frisch geschlüpften Küken begeistert Namensvorschläge wie zum Beispiel "Batman" oder "Calimero".

Wer durch das Lesen dieses Artikels angeregt wird, auch ein solches Projekt durchzuführen, den kann ich dazu nur ermutigen!  

Kai Weigelt 



Küken in der Saatschule


Mobirise


Beim Lammtag auf dem Stiftungshof

09.04.2016