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   Informationen

Stallpflicht als Mittel zur Bekämpfung von Tierseuchen

Die Aufstallungspflicht oder Stallpflicht ist ein Mittel, um die Ausbreitung von Tierseuchen wie der Geflügelgrippe oder auch Schweinepest zu verhindern. Frei lebende Wildtiere sollen davon abgehalten werden, Nutztiere zu infizieren.
Hintergrund für die hier anstehende Einstallung (März 2021) , ist die Ausbreitung der Geflügelpest (HPAI) – auch Vogelgrippe genannt – in der Wildvogelpopulation sowie mehre Infektionsfälle in Geflügelbetrieben in NRW. U.a. sind Betriebe in Paderborn und Menden betroffen.

Durch die Stallpflicht und die konsequente Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen soll der Kontakt zwischen Wildvögeln und Haus- und Nutzgeflügel vermieden und so eine Einschleppung in die Geflügelhaltungen verhindert werden. Auch hier gilt: Infektionsketten unterbrechen! Die eigenen Tiere schützen!

Details und erforderliche Maßnahmen werden von den zuständigen Kreisverwaltungsbehörden vor Ort durch eine Allgemeinverfügung bekannt gegeben. Dabei werden unter anderem die geographischen Gegebenheiten, wie zum Beispiel bekannte Sammelplätze von durchziehenden Wildvögeln sowie Rast- und Ruheplätze an oder in der Nähe von Gewässern sowie die bestehende Geflügeldichte und aufgetretene Infektionsfälle berücksichtigt.

In Geflügelhaltungen sind bei einer Einstallung bis auf Widerruf Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse (Geflügel) und diverse Ziervogelarten ausschließlich in geschlossenen Ställen oder in besonders geschützten Vorrichtungen unterzubringen. Solche volierenartigen Vorrichtungen müssen aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten, dichten Abdeckung bestehen und mit einer das Eindringen von Wildvögeln verhindernden Seitenbegrenzung versehen sein.

Betroffen von dieser Verpflichtung sind sowohl gewerbliche Geflügelhaltungen als auch private und Hobbyhaltungen.

Die Geflügelhalterinnen und -halter sind im Rahmen einer Stallpflicht aufgerufen, alle Maßnahmen zu treffen, die einen Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln verhindern! Verstöße gegen die Anordnungen werden mit zum Teil hohen Geldstrafen geahndet.

Allgemeine Hygieneregeln und besonders Biosicherheitsmaßnahmen müssen bei einer Stallpflicht beachtet werden:
• Besuche soweit wie möglich vermeiden
• Für unvermeidbaren Besuch betriebseigene Schutzkleidung oder Einmalschutzkleidung bereitstellen
• Wechseln des Schuhwerks vor Betreten der Stallungen und die Nutzung von Desinfektionsmitteln für benutztes Schuhwerk.
• Desinfektion der Reifen von Fahrzeugen, die Einstreumaterial u. ä. in die Ställe/ auf das Gelände bringen
• Vor und nach Tierkontakt: Hände waschen und desinfizieren
• Futter und Einstreu vor Vogeleinflug und Verunreinigungen wirksam schützen
• Fütterung nur in geschützten Stallbereichen, zu denen Wildvögel keine Zugangsmöglichkeit haben
• Auslaufbereiche unattraktiv für Wildvögel gestalten (kein Oberflächenwasser)
• Oberflächenwasser / Regenwasser niemals zum Tränken verwenden
• Regelmäßige gründliche Kontrolle des Gesundheitszustandes der Herde

Das Veterinäramt muss über unklare Krankheits- oder Todesfälle informiert und die Tiere müssen schnellstmöglich auf Geflügelpest untersucht werden.

Außerdem dürfen Tiere, frisches Fleisch und Eier nicht von einem Bestand in einen anderen Bestand gebracht werden.

!!! Wer seinen Bestand noch nicht bei der Tierseuchenkasse gemeldet hat, sollte dies schnellst- möglich nachholen. Es gilt für alle Geflügelhalter Anmeldepflicht.
(https://www.landwirtschaftskammer.de/Landwirtschaft/tierseuchenkasse/meldung/index.htm) !!!

Die Zeitdauer einer Einstallung hängt vom Infektionsaufkommen in der Region ab und kann zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten variieren. 

Genaueres regeln die Allgemeinverfügungen der betroffenen Kreise.


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Der Weg zur Hühnerhaltung im eigenen Garten

Der neue Flyer des RGZV Iserlohn bietet Basisinformationen zum Thema Hühnerhaltung im eigenen Garten. Die Infobroschüre des RGZ Iserlohn richtet sich an Hobbyhühnerhalter oder die, die es werden wollen.

Dem Habicht keine Chance


Veröffentlicht am 22.09.2019 von Jutta van der Linde, LWK Nordrhein-Westfalen Wochenblatt für
Landwirtschaft & Landleben - entnommen: Newsletter „Neues vom Wochenblatt

Für den Notfall:

Tierärzte die auch Hühner/Tauben/Enten behandeln:

  1. Tierarztpraxis Dr.med.vet. Manfred Pöppel -                                                                    Drubbelstraße 2, 33129 Delbrück                                                                                                         Telefon: 05250/98680;                                                                                                                   Mobil: 0171/778164                                                                                                                     !
  2. Tierarztpraxis Dr. med. vet. Stefan Wolf                                                                     Schützenstraße 7, 58239 Schwerte                                                                                           Telefon: 02304-2611                                                                                       Webseite:www.tierarztdrwolf.de
  3. Tierarztpraxis Dr. med. vet. Anja Stahl                                                                                                        Kornblumenweg 45, 58708 Menden                                                                                                 Telefon: 02373-1740666                                                                                                                         Webseite: www.tierarztpraxis-stahl.de
  4. Tierarztpraxis Dr. Alexandra Engels                                                                                                                  Auf dem Hachenei 2-5, 59199 Bönen                                                                                                    Telefon: 0 23 83 - 95 36 11                                                                                                                      Webseite: http://www.nutztierpraxis.com

Emma, Paula und Anna
Wie ich durch einen Zeitungsartikel zur Lebensretterin wurde

Ein Erfahrungsbericht unseres Vereinsmitglieds Anke Nee zur Aufnahme von Hühnern aus einer Legebaterie in ihren Hühnerbestand.

Mobirise



 Ulrich Werner from Dortmund E-mail : Mareksche Lähme

Der bisherige Impfstoff gegen die Marek´sche Lähme wird nicht mehr hergestellt. Erhältlich ist nur noch der tiefgefrorene bei 19o Grad tiefgefrorene "Rispens"-Impfstoff. Dr. Pöppel (o525o-9668o) führt diese Impfungen wöchentlich an 2 verschiedenen Orten in Ostwestfalen durch. Termin und Örtlichkeit sind bei Dr. Pöppel nachzufragen. Nach Terminabsprache wird Tierarzt Oskar Müller, Tel. o2752-1368, in 57334 Bad Laasphe, nach Terminabsprache Impfungen durchführen. Im Ruhrgebiet bietet Zfr. Ludger Zumbrägel, Tel. o2o1-61oo69, in der Impfstation in 45355 Essen, Zinkstr. 26 an folgenden Terminen diese Rispenimpfung an: 21.o2.- o7.o3.- 21.o3.- o4.o4.- 18.o4.-o9.o5. nach telef. Rücksprache an. Ferner impft Zfr. Raimund Mennenkamp, Hamm, Tel. o2381-4o6421, ebenfalls mit diesem Impfstoff.
Auf der Homepage des BDRG werden die Impfstationen und Adressen der Tierärzte laufend regional veröffentlicht und ergänzt.
Immer am Ball und auf dem Laufenden - euer Ulrich Werner 

Kein Ei mit der 3